Wer Schiffli-Qualität sucht, fragt zuerst nach dem Maschinenpark. Bei uns laufen Großstickmaschinen von Lässer und Saurer — die Referenzklasse der Branche. Der Hersteller LÄSSER selbst führt Stickerei Sükün als Referenzkunde seiner Schiffli-Automation.
Auf bis zu 15 Metern Bahnenware entsteht Spitze, die Handelshäuser in aller Welt erkennen — präzise, wiederholbar, dokumentiert.

Die meisten Betriebe, die „Stickerei" anbieten, arbeiten mit Mehrkopfmaschinen: Die besticken einzelne fertige Teile — eine Kappe, ein Poloshirt, einen Aufnäher. Eine Schiffli-Großstickmaschine arbeitet anders. Sie bestickt durchgehende Bahnenware über die volle Maschinenbreite, in einem Zug, mit einem einzigen durchlaufenden Dessin. Für Spitze, Allover-Muster und Meterware führt daran kein Weg vorbei.
Der Name stammt vom Schiffchen, das hinter dem Stoff den Unterfaden führt und mit der Nadel den Stich verriegelt — dasselbe Prinzip wie bei einer Nähmaschine, nur hunderte Male gleichzeitig und im selben Takt. Bei einer Stickbreite von 15 Metern bedeutet das rund 480 Nadeln, die synchron in denselben Stoff stechen. Jede Ungenauigkeit im Stickprogramm vervielfältigt sich entsprechend — deshalb steht vor jeder Serie ein Handmuster.
Beide Hersteller sitzen im Schweizer Rheintal, wenige Kilometer von Lustenau entfernt — Lässer in Diepoldsau, Saurer in Arbon. Das ist kein Zufall: Rund um den Bodensee ist die Schiffli-Stickerei im 19. Jahrhundert industriell geworden, und die Maschinen dafür wurden hier gebaut. Wer heute Schiffli-Ware einkauft, kennt diese beiden Namen.
Unsere Anlagen sind auf Automation ausgelegt: Dessins laufen digital ein, Fadenwechsel und Rapportlänge sind programmiert, die Maschine meldet Fadenbruch selbst. LÄSSER führt die Stickerei Sükün als Referenzkunden dieser Schiffli-Automation. Für Leder und Alcantara steht daneben eine Flachstickmaschine, die einzelne Zuschnitte statt Bahnenware bestickt.
